Newsletter 17. April 2026 |
Bereits 11 Shortsea-Reedereien haben sich der Secure Chain angeschlossen |
|
|
Shortsea-Reedereien haben 2026 einen zügigen Start bei der Anbindung an die Secure Chain gemacht. Vier Reedereien sind inzwischen live. Nacheinander waren dies CMA CGM Short Sea Lines Intra North Europe, Boluda Lines, Mann Lines und Sea-Cargo Agencies. Sie geben ihre in Rotterdam bei Rotterdam Shortsea Terminals und Matrans Rotterdam Terminal eingehenden Container nun ausschließlich sicher und zuverlässig – ohne PIN-Code – über das neue Verfahren frei. Die vier genannten Reedereien/Schiffsmakler haben ihre Kunden über die Änderung im Freigabeverfahren informiert und sie gebeten, sich gemeinsam mit ihren Partnern in der Lieferkette darauf vorzubereiten.
Weitere sieben Shortsea-Reedereien durchlaufen derzeit in ihrem eigenen Tempo ein Pilotprojekt. Lesen Sie hier, welche Reedereien beteiligt sind. Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden auch sie ihre Kunden dazu auffordern, gemeinsam mit ihnen auf die neue Arbeitsweise umzusteigen.
Die Secure Chain führt derzeit erste Gespräche mit den verbleibenden Shortsea-Reedereien und -Terminals. Ziel ist es, dass sich letztendlich der gesamte Shortsea-Sektor im Hafen von Rotterdam der Secure Chain anschließt. |
|
|
 | Interview Boluda Lines |
|
„Secure Chain verbindet Sicherheit mit einfacher Handhabung“ |
Boluda Lines gehört zu den ersten Shortsea-Reedereien, die bereits mit der Secure Chain arbeiten. Das Unternehmen hat keinerlei Zweifel an der Bedeutung dieser Teilnahme. „Im Interesse der Sicherheit aller und zur Vereinfachung der Abläufe sollte die Secure Chain im gesamten Shortsea-Sektor eingeführt werden.“
Lesen Sie mehr im Interview. |
|
|
Behörden betonen Bedeutung der Teilnahme des Shortsea-Sektors |
Genau wie zuvor im Hinblick auf den Deepsea-Sektor betonen die Seehafenpolizei, der Zoll und der Hafenmeister seit letztem Jahr auch die Bedeutung der Teilnahme des Shortsea-Sektors an der Secure Chain. Jan Janse, der kürzlich als Bezirksleiter der Seehafenpolizei Rotterdam ausgeschieden ist: „Kriminelle suchen sich immer das schwächste Glied. Wir wissen, dass sich die Routen verändern, und wir müssen daher besonders aufmerksam auf solche Risikolinien achten. Wenn man als Shortsea-Unternehmen nicht widerstandsfähig ist, kann es einen einfach so treffen.“
|
Hafenmeister René de Vries ergänzt: „Ein Container aus Südamerika kann zunächst nach Le Havre und dann nach Rotterdam transportiert werden. Damit wird die Herkunft zwar offiziell ‚europäisch‘, aber letztendlich bleibt es ein Risikocontainer aus Südamerika.“ Für Peter van Buijtenen, Regionaldirektor der Zollbehörde Rotterdam, ist die Sache daher klar: „Ich appelliere an alle Beteiligten, sich der Secure Chain anzuschließen. Rotterdam verfügt dann über eine einheitliche, sichere und zuverlässige Arbeitsweise.“
|
|
|
Teilnahme im Deepsea-Sektor weiter ausgebaut |
Im Deepsea-Sektor beteiligt sich nun auch Müller Liner Agencies als Vertreter der Shipping Corporation of India (SCI) in Rotterdam an der Secure Chain. Der Schiffsmakler gibt die Container dieser Reederei fortan ausschließlich ohne PIN-Code sicher und zuverlässig digital frei. Die Teilnahme von Müller Liner Agencies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur vollständigen Abdeckung der Secure Chain für den eingehenden Deepsea-Verkehr. Durch die frühere Teilnahme der 12 größten Deepsea-Reedereien und -Schiffsmakler war dieses Ziel bereits im vergangenen Jahr zu 95 % erreicht worden.
|
|
|
Die Secure Chain ist nur eines von vielen Projekten, mit denen die Port Alliance Rotterdam darauf abzielt, den Rotterdamer Hafen widerstandsfähiger zu machen. Zu diesem Zweck wurde beispielsweise kürzlich auch die Social-Media-Kampagne „Stay low, say no!“ ins Leben gerufen. Die Kampagne ruft Hafenmitarbeiter dazu auf, sich gegen kriminelle Anwerber zu wehren. Unter dem Radar zu bleiben und klar „Nein“ zu sagen, ist der beste Weg, um kriminelle Anwerber fernzuhalten. Für Unternehmen stehen dabei Kampagnenmaterialien zur Verfügung, um das Thema am Arbeitsplatz sichtbar zu machen und zur Sprache zu bringen. Mehr dazu erfahren Sie auf der Website www.rotterdamsehavenveiligehaven.nl.
|
|
|
Die Secure Chain in Zahlen
|
|
|
Die Secure Chain ist eine gemeinsame Initiative von Regierungen und Wirtschaft, um die Hafenlogistik-Ketten digital widerstandsfähiger zu machen. Das sichere und zuverlässige Freigeben und Abholen von Importcontainern in den niederländischen Häfen ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Dies beginnt in Rotterdam. |
| |
Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie sich angemeldet haben, um über die Entwicklungen in der Secure Chain informiert zu bleiben. Hier können Sie sich abmelden. |
|
|
|